Monatsarchive: September 2016

„Kein Sieger im Derby“

Auch im dritten Spiel in Folge musste sich der OSV mit einem Unentschieden zufrieden geben. Dabei hatte man den besseren Start ins Derby beim FC 08 Bad Säckingen erwischt und ging bereits nach 7 Minuten durch Billeci in Führung. Giovanni Montalione hatte durchgesteckt und Billeci den Torhüter verladen.

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Die Führung hielt jedoch nur knapp 10 Minuten, ehe eine Abseitsfalle misslang und der FC-Stürmer so unbedrängt den Ausgleich erzielen kann. Zuvor hatte OSV-Goalie Schöneich bereits mehrfach im Eins-gegen-Eins gerettet.

Der Spielstand zu diesem Zeitpunkt nicht unverdient, den Zuschauern bot sich ein attraktives Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Mitte der ersten Halbzeit dann erneut die Führung für den OSV: Weindl wird in den Lauf lanciert, schüttelt seinen Gegenspieler ab und legt quer auf Giovanni Montalione der nur noch einzuschieben brauch – 1:2!

In der zweiten Halbzeit liessen die Hausherren dann nochmal die Hunde los, wie es auch in ihrem Schlachtruf heisst, und kamen so nach 53 Minuten zum Ausgleich. Einen scharf geschossenen Freistoss, der zudem kurz vor der Linie noch aufsetzt, lenkt Schöneich beim Versuch zu Fangen unglücklich an die Latte, der Ball senkt sich unmittelbar vor der Torlinie wieder nach unten und wird noch in der Luft vom Bad Säckingen Stürmer ins Tor gedrückt.

Die Partie in der zweiten Halbzeit danach nicht mehr ganz so ansehnlich, die Gastgeber mit leichten Vorteilen, der OSV immer mal wieder mit dem Versuch zu kontern, was allerdings oft durch Fouls unterbunden wurde. Schlussendlich einigte man sich auf das 2:2 mit dem beide Teams gut bedient waren.

Verbrüderung nach dem Spiel

Verbrüderung nach dem Spiel

Spielbericht: Christoph Kunzen

Fussball.de

„Erneutes Unentschieden“

Wie in der Vorwoche musste der OSV auch im Heimspiel gegen Albbruck ll einen späten Ausgleich hinnehmen. Dabei startete man gut in die Partie, Albbruck ll als Tabellenletzter war der Respekt sichtlich anzumerken und so erspielte sich der OSV ein um die andere hundertprozentige Torchance.

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Allerdings blieben allesamt ungenutzt und von Minute zu Minute wuchs der Glaube bei den Gästen doch etwas aus dem Spiel mitzunehmen. So legten die Albbrucker zu Beginn der zweiten Halbzeit den Respekt nun völlig ab und agierten jetzt mutiger und kamen selbst zu Offensivaktionen.

Nach gut einer Stunde ging die Partie dann mit 10 gegen 10 weiter nachdem Cerimi und sein Gegenspieler nach einer Rangelei beide mit Rot des Feldes verwiesen wurden.

In der Schlussphase warf der OSV dann nochmal alles nach vorne und wurde in der 89. Minute tatsächlich mit dem 1:0 durch Billeci belohnt. Filippone hatte einen Freistoss butterweich auf den Kopf des Stürmers geflankt und dieser nickte zu Führung ein. Es schien als nähme ein an sich verkorkstes Spiel doch noch ein gutes Ende.

Doch mit der letzten Ecke des Spiels kam Albbruck doch noch zum Ausgleich, Feichtenschlager traf mit einem akrobatischen Seitfallzieher aus dem Getümmel zum spätmöglichsten Ausgleich – der Schiedsrichter pfiff die Partie erst gar nicht mehr an. Während die Albbrucker in der Jubeltraube den Punktgewinn wie einen Sieg feierten hiess es beim OSV Wunden lecken, um möglichst schnell den Blick wieder nach vorne zu richten: am Samstag geht’s zum Derby ins Waldstadion.

Vor dem Spiel war die Welt noch in Ordnung und der FC Köln Tabellenführer der Fussballbundesliga

Vor dem Spiel war die Welt noch in Ordnung und der FC Köln Tabellenführer der Fussballbundesliga

Spielbericht: Christoph Kunzen

Fussball.de

„neuer Trainer des OSV – auch als Torschütze brillieren“

BAD SÄCKINGEN 16. September 2016. Zehn Punkte nach fünf Spieltagen, die Bilanz des SV Obersäckingen (OSV) zum Saisonstart der Staffel III der Kreisliga B kann sich sehen lassen. Mit vier Neuen im Team will der OSV all jene Teams ärgern, die um den Aufstieg spielen.

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Bajram Cerimi ist einer der vier Neuen und in Doppelfunktion unterwegs. Als Spielertrainer hat der 34-Jährige mit Bezirksligaerfahrung beim SV Obersäckingen angeheuert. „Der Vorstand, die Sportanlage und das gesamte Umfeld haben mich überzeugt“, erläutert Cerimi seine Gründe dafür, zu dem Verein zurückzukehren, bei dem seine Karriere einst begann. Cerimi kam vom SV Blau-Weiß Murg und möchte nun in seiner ersten Saison als Trainer beim OSV seine Erfahrung an die Spieler weitergeben.

Unter anderem an Eldis Gojak (aus Bosnien-Herzegowina gekommen), Giovanni Montalione und Francesco Montalione (beide C.S.I. Juve Rosetta Laufenburg), die neu sind im Team. Verlassen hat den Verein niemand, so dass Cerimi auf einen 18-Mann-Kader bauen kann.

Bajram Cerimi, Francesco Montalione, Giovanni Montalione und Eldis Gojak (von links) wollen mit dem OSV in dieser Saison die anderen ärgern und ab der kommenden Saison richtig angreifen. Foto: Jörn Kerckhoff

 

Vor Beginn der vergangenen Saison wurde beim OSV das Saisonziel Aufstieg ausgegeben, in diesem Jahr sind die Ansprüche bescheidener. „Wir wollen natürlich in jedem Spiel versuchen zu gewinnen, haben aber keinen Druck vom Verein“, so Cerimi.

Er verliere einfach nicht gerne, gibt Cerimi zu. Schon gar nicht, wenn es so überflüssig sei, wie im vorgezogenen Saisonspiel beim derzeitigen Tabellenführer Eintracht Wihl, wo aus Cerimis Sicht mehr drin gewesen wa für seine Jungs. 

Aber genau deswegen gebe es in dieser Saison auch nicht die Zielvorgabe Aufstieg. Sowohl dem Trainer als auch der Mannschaft solle Zeit gegeben werden, sich zu entwickeln. „Das geht nur Stück für Stück.“

Klar sei für ihn aber auch, dass er mit seinem talentierten Kader am Ende der Spielzeit nicht auf Platz zehn stehen möchte. „Das ist nicht unser Anspruch“, so Cerimi mit einem Lächeln. Man merkt ihm an, dass ihm die Mission Kreisliga A in den Fingern kribbelt. Aber Cerimi weiß auch um die Stärke der Staffel III der Kreisliga B. Beinahe die halbe Staffel schielt auf die Meisterschaft oder wenigstens Platz zwei, der die Aufstiegsrelegation zur Kreisliga A bedeutet.

In dem Becken voller Haifische ist es vielleicht ganz gut, wenn man sich ein wenig ruhig verhält und das Wort Aufstieg vermeidet – zumindest noch. In dieser Saison ärgern, ab der kommenden Saison angreifen, so lautet Cerimis Zielsetzung. Dazu möchte er nicht nur im Training und am Spielfeldrand seinen Teil beitragen, sondern auch auf dem Platz. „In der Bezirksliga habe ich jede Saison mindestens 20 Tore geschossen.“ Das möchte er in der Kreisiga B natürlich fortsetzen.

Vier Tore und fünf Torvorlagen hat er nach fünf Spieltagen auf seinem Konto – läuft. Am Samstag erwartet der OSV den SV Albbruck II auf dem Erwin-Himmelseher-Sportplatz. Albbruck ist in dieser Saison nach vier Spielen noch ohne Punkt, da ist der Heimsieg Pflicht für Cerimis Mannen.

„Spektakel in Häusern“

Neben dem in den Flitterwochen weilenden Kapitän Schlachter, fehlten diesmal auch Filippone und Leirer. Gojak übernahm die vakante Position in der Innenverteidigung und Kunzen auf der Sechs neben Biserovic.

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Jedoch nicht lange, bereits nach 17 Minuten zog sich auch Ewel eine folgenreiche Verletzung zu: nicht nur musste er seinen Gegenspieler ziehen lassen als dieser den zögernden Schöneich zum 1:0 überlupfte, sondern musste er auch kurz darauf ausgewechselt werden. Weindl kam für ihn ins Spiel, Kunzen ging zurück in die Viererkette.

Die nun endgültig komplett umgekrempelte OSV-Elf hatte in der Folge Schwierigkeiten sich im Spiel zurecht zu finden, Höchenschwand-Häusern machte das Feld kurz in dem sie weit aufrückten und ihrerseits aber erst tief angriffen und so zu langen Bällen „einluden“, die sie dann aber wiederum ohne Probleme mit ihren grossgewachsenen Abwehrspielern abfangen konnten um ihrerseits mit langen Bällen nach vorne die OSV-Abwehr zu überrumpeln.

Nach der Pause die nächste Hiobsbotschaft: Kaiser verletzte sich an der Schulter und musste vom Feld, für ihn kam Nwokolo. Der OSV jetzt jedoch mit seiner besten Phase, besann sich wieder auf flaches Kurzpassspiel und kam so immer wieder gefährlich vors Tor, was in der 59. Minute mit dem 1:1 durch Sinz (43. für F. Montalione) belohnt wurde.

Mitten in die Drangphase des OSV dann aber ein unerwarteter Dämpfer mit der erneuten Führung für die Heimmannschaft, nachdem die OSV-Hintermannschaft vergeblich zu klären versuchte. Danach zeigte der OSV aber Moral und drehte die Partie vollends mit einem Doppelschlag in der 80. und 83. Minute durch Cerimi und den eingewechselten Billeci. Allerdings war auch das noch nicht der Schlusspunkt und die Gastgeber konnten ihrerseits nochmals nach einer Standardsituation per Kopf den Ausgleich zum 3:3 Endstand markieren.

Trotz des späten Ausgleichs und somit der gefühlten „Niederlage“ für den OSV kann man aufgrund der vielen Umstellungen mit dem einen Punkt und der Moral der zweiten Halbzeit durchaus zufrieden sein.

Noller und Liebezeit drückten aus dem Urlaub die Daumen

Noller und Liebezeit drückten aus dem Urlaub die Daumen

Spielbericht: Christoph Kunzen

Fussball.de

„Ungefährdeter Heimsieg“

Schon nach zwei Minuten stellte der OSV die Weichen auf Heimsieg: Kunzen „klaute“ seinem Mannschaftskameraden Kaiser das 1:0 als dieser gerade seinen Nachschuss verwerten wollte nachdem der Gästetorwart seinen ersten Schuss noch entschärfen konnte.

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Nach 30 Minuten liess sich Kaiser die Butter allerdings nicht mehr vom Brot nehmen: an der Mittellinie bekommt er den Ball und gibt ihn nicht mehr her bis er im Netz zappelte – 2:0! Mit dem Ergebnis ging es hochverdient in die Pause, der OSV zeigte eine fokussierte Leistung und machte auch direkt nach Wideranpfiff klar, dass es in diesem Spiel nichts für den Gegner zu holen gab: Gojak markierte seinen ersten Treffer im OSV-Dress aus spitzem Winkel unter dem Torhüter hinweg.

Nach einer gelungenen Freistossvariante über Kunzen und Cerimi setzte Leirer schliesslich den Schlusspunkt zum ungefährdeten 4:0-Sieg.

#echteliebe

#echteliebe

Kapitän Schlachter unter der Haube

Kapitän Schlachter unter der Haube

ohne Worte ;-)

ohne Worte 😉

Spielbericht: Christoph Kunzen

Fussball.de

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