Monatsarchive: August 2017

„Pleite in Fahrnau“

Das erste Punktspiel der neuen Saison unter dem neuen Trainer, Thomas Duffner, stand von Anfang an unter keinem guten Stern, so musste dieser auf eine Vielzahl von Spielern verzichten die noch im Urlaub weilten (u.a. Filippone, Schlachter, Montalione, Bauer, Battaglia).

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In Folge dessen standen mit Jens Lotzgeselle im Tor und Angelo Atria auf der Aussenbahn gleich zwei Spieler in der Startelf die noch für die A-Jugend spielberechtigt sind und so zu ihrem Debut im Aktivbereich kamen. Ihre Einsätze verliefen jedoch höchst unterschiedlich: während Lotzgeselle hielt was es zu halten gab und sonst eher einen ruhigen Abend erlebte, wurde der Abend für Atria einen Tag nach seinem 18. Geburtstag zum Albtraum und endete schliesslich mit einer Schädelprellung im Krankenwagen, noch während die Partie lief.

Nach einer Reihe von Nickligkeiten zwischen ihm und seinem Gegenspieler während der gesamten Partie, verpasste der Fahrnauer Spieler Atria Mitte der zweiten Halbzeit ausserhalb des Blickfeldes des Schiedsrichters einen Schlag in den Nacken, worauf Atria nicht mehr weiterspielen konnte und wenig später vom Rettungswagen abgeholt wurde. Zum Glück geht es ihm mittlerweile besser.

Ab diesem Zeitpunkt war es schwer ob der Geschehnisse am Spielfeldrand noch an Fussball zu denken, die Partie zu diesem Zeitpunkt beim Stand von 3:0 aber auch bereits entschieden. Nach ausgeglichener Anfangsphase brachten individuelle Fehler den OSV auf die Verliererstrasse: zunächst fälscht Sven Wiedemann eine Ecke unglücklich ins eigene Tor ab zum 1:0 (19. Minute), dann vertändelt Noller den Ball gegen drei Gegenspieler und leitet so den Konter zum 2:0 ein (40. Minute), bevor auch noch Kunzen den Ball in der Vorwärtsbewegung verliert und so das 3:0 verursacht (65. Minute).

Danach die beschriebene Tätlichkeit gegen Atria und eine dementsprechend aufgeheizte Schlussphase in der trotz Überzahl (gelb-rot für Fahrnau) ein Anschlusstreffer allerdings nie wirklich in der Luft lag, muss man ehrlicherweise eingestehen.

Zehn Minuten vor Schluss dann sogar das 4:0 nach einer Ecke. Fahrnau ging somit verdient als Sieger vom Platz, hatte die Partie auf dem kurzen Kunstrasen mehrheitlich im Griff. Für den OSV gilt es im nächsten Spiel gegen Maulburg die Kräfte zu bündeln und die eigenen Fehler abzustellen.

 

Spielbericht: Christoph Kunzen

Fussball.de

Atria konnte am Tag nach dem Spiel schon wieder lachen

Sportverein Obersäckingen feiert 50-jähriges Bestehen

Mit einem großen Jubiläumsfest feiert der Sportverein Obersäckingen sein 50-jähriges Bestehen am Samstag, 15. September, im Kursaal und sagt so „Danke“ an alle treuen Mitglieder und Zuschauer.

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Der Sportverein Obersäckingen war und ist immer „nur“ der kleine Bruder des FC 08 Bad Säckingen. Doch was seinen Kampfgeist angeht, den Zusammenhalt und die Treue der Mitglieder sowie der Zuschauer, ist der SVO ein ganz Großer. Jetzt feiert der Sportverein Obersäckingen sein 50-jähriges Bestehen und nutzt die Gelegenheit des runden Geburtstages einmal mehr, sich bei seinen treuen Anhängern und Begleitern mit einem großen Geburtstagsfest am Samstag, 15. September, im Kursaal, zu bedanken.

Der Sportverein hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich, die am 9. September 1967 im Obersäckinger Gasthaus „Zum Hirschen“ ihren Anfang hat. Doch bereits schon viele Jahre vorher trug man sich in Obersäckingen mit dem Gedanken, einen eigenen Fußballverein zu gründen. Doch die Idee scheiterte an einem geeigneten Ort Fußballspiele auszutragen. Lediglich für das Training gab es einen Platz in der Nähe des Bad Säckinger Schützenhauses. Dieser Ort diente bereits 1933 als Fußballplatz für den damaligen „DJK Obersäckingen“, der sich aber schon drei Jahre nach seiner Gründung wieder auflöste.

Markus Gallmann und Walter Wassmer waren die beiden Kräfte, die insgesamt 28 Gründungsmitglieder um sich scharten und den heutigen Sportverein Obersäckingen auf die Beine stellten. Markus Gallmann übernahm den Posten des Vorsitzenden. Walter Wassmer ließ sich zum zweiten Vorsitzenden und Jugendleiter wählen. Bereits ein Jahr nach der Gründung wurde der Spielbetrieb östlich der Kiesgrube, der späteren Firma Armira und der heutigen Golf- und Freizeitwelt, aufgenommen. Die Halbzeitpause verbrachten die Spieler damals noch unter freiem Himmel und als Vereinslokal diente der Obersäckinger „Hirschen“. Bereits in den ersten Vereinsjahren zeichneten sich die Erfolge ab und in der Saison 1971/72 gelang der Aufstieg in die Kreisliga B. Doch die Euphorie hielt nur eine Saison an.

Bereits nach einem Jahr in der neuen Liga musste der Verein wieder absteigen. Von dem sportlichen Kampf keineswegs geschwächt, wurde 1972 eine Flutlichtanlage aufgestellt, 1975 ein Ballfang zur Straße hin installiert und nur ein Jahr später eine massive Umrandung um das Spielfeld. 1979 folgte dann der Bau des eigenen Vereinsheims. Während die damalige Firma Armira den Rohbau stellte, machten sich die Mitglieder des Fußballvereins in Eigenarbeit an den Innenausbau und später an die Außenanlage. Zwei Jahre hat der Bau des Vereinsheims gedauert, das mit einer Umkleidekabine und Duschen im Untergeschoss sowie einer Vereinsgaststätte mit Ausschank im Obergeschoss ausgestattet worden ist. Die sportliche Achterbahn, die nie über die Kreisliga hinausreichte, blieb dem Sportverein Obersäckingen die ersten 25 Jahre ihrer Vereinsgeschichte treu.

Bericht: Südkurier

 
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