Der SV Obersäckingen feiert im September sein 50-Jahr-Jubiläum / Fest im Kursaal.

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BAD SÄCKINGEN. Der SV Obersäckingen (OSV) feiert hauer tatsächlich schon sein 50-Jahr-Jubiläum. Der angestrebte Aufstieg im Jubiläumsjahr in die Kreisliga A wurde vergangene Saison zwar verpasst, das Feiern lässt man sich beim OSV davon aber nicht vermiesen. Mit einem Festbankett am 9. September und einer Party im Kursaal am 15. September soll der runde Geburtstag würdig begangen werden.

 

Die Vereinsgründung fand genau am 9. September 1967 statt. Ein Samstag, genau wie dieses Jahr. Für die Planer der Feierlichkeiten rund um Vorstandsmitglied Roland Fischer trifft sich das natürlich perfekt. Der Festakt wird exakt am Jahrestag der Vereinsgründung stattfinden. Jede Menge Gäste sind dazu in den Medienraum der Golf- und Freizeitwelt in unmittelbarer Nachbarschaft zum OSV-Gelände eingeladen. 230 Mitglieder zählt der Verein aktuell. Auch die sind natürlich eingeladen, erklärt Thomas Fischer, Zweiter Vorsitzender des Vereins und ebenfalls im Organisationsteam. Im Vordergrund wird dabei wohl der Blick in die Geschichte des OSV stehen. Bevor das Büffet eröffnet wird, wird eine Abordnung der Stadtmusik Bad Säckingen die verschiedenen Reden musikalisch umrahmen.

 

Am Freitag, 15. September, wird gefeiert. Zur Party im Kursaal ist ab 20 Uhr jeder eingeladen. Mit der Partyband Crash, DJ Mark, Fußballartist Ricardo Rehländer und den Obersäckinger Hexen fährt der OSV eine Reihe von Akteuren auf. Speziell von Crash erhoffen sich die Macher eine ganze Menge. Rock, Pop, Schlager, Video-, Licht- und Feuershow stehen bei der Combo auf dem Programm. Ebenfalls dabei sein werden die Ripp’linger Wildsäu für die Bewirtung. „700 Besucher passen in den Kursaal“, sagt Thomas Fischer und macht damit deutlich, dass er auf ein volles Haus hofft.

 

Damit der Saal tatsächlich voll wird, beginnt bereits am 1. August der Vorverkauf für die Jubiläumsparty. Karten gibt es dann bei den Filialen der Bäckerei Pfeiffer in Murg, Schwörstadt, Obersäckingen sowie an der Steinbrückstraße in Bad Säckingen. Außerdem im Clubheim des OSV sowie bei Roland Fischer. Natürlich gibt es auch noch Karten an der Abendkasse, die kosten dann allerdings vier Euro mehr pro Stück. Eine Maßnahme, mit der man beim OSV hofft, den Vorverkauf deutlich anzukurbeln.

Bei Roland Fischer ist übrigens auch die Festschrift erhältlich. Wer Interesse hat, kann sich unter 07761/4729 melden.

Bericht und Bild: Jörn Kerckhoff

Der Obersäckinger Sportverein feiert sein 50-jähriges Bestehen. Das Festbankett ist am 9. September und die große Geburtstagparty für die Bevölkerung am Freitag, 15. September.

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Im September wird das 50-jährige Bestehen des Sportvereins Obersäckingen gefeiert. Bereits seit Monaten laufen die Vorbereitungen zu diesem großen Ereignis. Auf dem Bild: (von links): stellvertretender Vorsitzender Thomas Fischer, Vorsitzender Roland Fischer, Beisitzer Joachim Albiez und Beisitzer Helmuth Schmidt. | Bild: Susanne Kanele

 

Das nennt man eine Punktlandung. Am 9. September 1967 – es war ein Samstag – hat sich der Obersäckinger Sportverein (OSV) gegründet. Und dieses Ereignis wird der Verein am 9. September 2017 – es ist ebenfalls ein Samstag – mit einem Festbankett feiern. Die große Geburtstagsparty für die Bevölkerung wird es am Freitag, 15. September, im Kursaal geben.

50 Jahre OSV und der Verein hat in diesen Jahren einige Höhen und Tiefen miterlebt. Den sportlichen Höhepunkt erlebt der OSV in den 90er-Jahren unter dem damaligen Trainer Michael Kalt. Zweimal gelang der ersten Mannschaft der Aufstieg in die Bezirksliga. Auch der zu diesem Zeitpunkt namhafte Wehratalpokal ging nach Obersäckingen. Siegreiche Begegnungen gab es mit zwei Landesligisten im Bezirkspokal, die dem kleinen Verein überregionale Anerkennung gebracht hatte. „Erst ein knappes 0:1 gegen den Verbandsligisten SV Villingen auf dem eigenen Platz beendete die damalige Erfolgsgeschichte und bis zum heutigen Zeitpunkt einzigartige Märchenzeit“, erinnert sich Vorsitzender Roland Fischer auch heute noch gerne zurück.

Dann folgte der Tiefpunkt, der eine große Herausforderung für den Verein darstellte. Denn gleich ganze Mannschaftsteile sind weggebrochen und der Aktivbereich hatte um sein Überleben gekämpft. Und genau zu diesem Zeitpunkt stand auch noch die größte Einzelinvestition in der Vereinsgeschichte an: die Generalsanierung des völlig ramponierten Spielfeldes. Mit dem Bau der „Erwin-Hinterseher-Arena“ hatte der OSV seine zweite Sternstunde. Der 2011 fertiggestellte Kunstrasenplatz war zu diesem Zeitpunkt noch eine Ausnahme entlang des Hochrheins. „Möglich gemacht haben dies die ‚Erwin-Hinterseher-Stiftung‘, die Zuschüsse der FIFA und Landesmittel über den Badischen Sportbund“, so Fischer weiter.

Das Festbankett für die geladenen Gäste wird am Samstag, 9. September, im Medienraum der benachbarten Golf- und Freizeitwelt gefeiert. Die große Party für die Öffentlichkeit steigt dann eine Woche später, am Freitag, 15. September, ab 20 Uhr im Kursaal. Musikalisch durch den Abend geführt, werden die Gäste von der Band „Crash“, eine Partyband mit vielen musikalischen Facetten und einer großen Feuershow.

Ebenfalls mit dabei sind DJ Mark, der Fußballartist Ricardo Rehländer und die Männer der Obersäckinger Hexen werden mit einem Tanz unterhalten. Den ganzen Abend über ist Barbetrieb und die Ripp’linger Wildsäu offerieren „Wildsau-Burger“. Karten für die Party gibt es ab Dienstag, 1. August, im Vorverkauf bei der Bäckerei Pfeiffer in Murg, Schwörstadt, Obersäckingen und in der Steinbrückstraße, im Clubheim des OSV, direkt beim Vorsitzenden Roland Fischer unter Telefon 07761/47 29, sowie an der Abendkasse. „Wobei die Karten im Vorverkauf vier Euro günstiger sind“, lockt Fischer.

Bericht und Bild: Susanne Kanele

64-jähriger Ruheständler war 1967 bereits Gründungsmitglied des SV Obersäckingen und begründete vor gut einem Vierteljahrhundert die Strukturen der Jugendabteilung

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Mann der ersten Stunde: Gründungsmitglied Joachim Albiez (64) packt auch heute noch mit an, wenn der SV Obersäckingen seine Hilfe braucht. | Bild: Matthias Scheibengruber

 

Wo ist bloß die Zeit geblieben? Joachim Albiez erschrickt fast, wenn er nachrechnet, dass er schon vor über zehn Jahren als Jugendleiter beim SV Obersäckingen aufgehört hat: „Es war einfach an der Zeit, dass dieses Amt in jüngere Hände fällt“, blickt er heute nicht ohne Stolz auf insgesamt 47 Jahre Vereinszugehörigkeit zurück: „Es spielen in unserer 1. Mannschaft heute noch einige Jungs, die ich seinerzeit als Jugendleiter betreut habe.“

Es ist ja nicht so, dass es ohne Joachim Albiez den kleinen Bad Säckinger Verein nicht mehr gäbe. Das will sich der Ruheständler nicht auf seine Fahnen schreiben. Unbestritten aber ist, dass so ziemlich alles mit dem Verein, der seit seiner Gründung 1967 weit draußen vor den östlichen Toren der Stadt seine Heimat hat, mit Joachim Albiez in Verbindung gebracht werden darf.

Vor allem das knappe Vierteljahrhundert als Leiter und Trainer in der Jugendabteilung prägten seine Tätigkeit. Doch auch ungezählte Arbeitsstunden bei Bau und Erweiterung des Clubheims, bei der Sanierung des Sportplatzes und natürlich bei den Brückenfesten gehen auf sein Konto. Für Albiez indessen kein Grund, überheblich zu werden. Schließlich ist der OSV seit 47 Jahren seine sportliche Heimat.

Als Siebzehnjähriger saß er 1967 bei Gallmanns im ehrwürdigen Gasthaus „Hirsch“ mit am Tisch, um bei der Vereinsgründung dabei zu sein. „Die Zeit war reif für einen Sportverein in Obersäckingen“, erinnert sich Albiez: „Einige Jungs aus dem Dorf spielten damals beim FC Säckingen. Wir wollten aber einen eigenen Verein haben.“ Einen speziellen Anlass oder gar Ärger mit dem „großen Bruder“ sei damals nicht der Grund gewesen: „Irgendwann kam die Idee wohl am Stammtisch auf.“

Albiez war ein Fußballer der ersten Stunde und jagte fast zehn Jahre im Obersäckinger Trikot dem Ball hinterher: „Der Beste war ich nicht. Aber ich hatte Spaß und wir haben damals ja auch jeden Mann gebraucht“, deutet er an, dass der OSV oft zu kämpfen hatte, genügend Leute aufs Feld zu schicken.

Sein Sohn gab Ende der Siebziger Jahre den Anstoß, in Sachen Jugendarbeit aktiv zu werden: „Uwe hat mit dem Fußball beim FC 08 begonnen, doch irgendwann hat es ihm dort nicht mehr gefallen“, beschreibt Joachim Albiez jenen Moment, der im Rückblick vielleicht wirklich entscheidend für den Verein war: „Wir beschlossen, eine ordentliche Jugendabteilung zu gründen.“

Nachwuchsteams gab es zwar zuvor schon. Die richtige Struktur bekam die Obersäckinger Talentschmiede erst unter Joachim Albiez. Jahr für Jahr trommelte er beim Kindergarten und in der Schule. In Christian Müller, der sich an der Grundschule um eine Fußball-AG kümmerte, hatte er einen engagierten Mitstreiter: „Ohne Hilfe ging es nicht“, betont Albiez, dass die Erfolge nicht allein seinem Einsatz zu verdanken waren: „Ich hatte stets prima Trainer und Betreuer in meiner Abteilung.“

Das war auch nötig. Immer wieder neue Kinder und Jugendliche auf den Sportplatz bei der Kiesgrube (heute Golfwelt) zu locken, war keine leichte Aufgabe: „Wir haben Zeltlager und Ausflüge organisiert. Einfach immer versucht, den Kindern etwas zu bieten. Auch den Charakter eines Dorfvereins“, deutet Albiez an, dass beim OSV jeder kicken darf – unabhängig vom Talent.

Albiez selbst war ebenfalls oft als Trainer gefragt – und auch als Mann mit dem Blick fürs Soziale. Immer wieder ermöglichte er den Buben aus dem nahen Kinderheim St. Fridolin in einer Mannschaft zu kicken: „Das war im Detail nicht immer leicht“, schmunzelt er heute: „Einmal holte ich einen Jungen zu einem Turnier-Wochenende ab. Ich musste der Ordensschwester hoch und heilig versprechen, dass ich am Sonntag mit ihm in die Kirche gehe. Sie hätte ihn sonst sicher nicht fort gelassen.“

Auf Joachim Albiez war stets Verlass, was die Eltern, aber auch die Jugendleiter der anderen Vereine zu schätzen wussten. Es gelang ihm auch, das oft angespannte Verhältnis zum benachbarten FC Bad Säckingen zu lockern: „Mit dem leider verstorbenen Helmut Seger habe ich immer super zusammengearbeitet“, erinnert sich Albiez und freut sich, dass es mittlerweile eine Selbstverständlichkeit in der Stadt ist, wenn die beiden Vereine bei der Jugend eine Spielgemeinschaft bilden: „Es wird ja heutzutage immer schwieriger, die Kinder vom Computer wegzulocken.“

Anfang des neuen Jahrtausends sah Joachim Albiez seine Mission als Jugendleiter erfüllt: „Ich war sehr stolz darauf, dass bei meinem Ausstieg alle Altersklassen mit einer Mannschaft besetzt waren.“ Fortan bekam das Privatleben stärkeres Gewicht: „Wir haben einen großen Garten am Rheinufer“, erzählt Albiez von seinem neuen Hobby. Gemeinsam mit seiner Frau Brigitte, die übrigens zusammen mit Tochter Melanie über zehn Jahre lang das OSV-Sportheim bewirtet und Joachim Albiez stets den Rücken frei gehalten hat, genießt er dort zwischen Blumen und Gemüsebeeten die Ruhe. Und wenn es ihm dort doch mal zu ruhig wird, dann fährt er gern Richtung Osten aus der Stadt heraus. Wenn draußen bei der Golfwelt sein OSV spielt, dann kann Joachim Albiez fast nicht widerstehen. Sein Herz wird immer für den Verein schlagen.

 

SV Obersäckingen feierte im Schatten des „großen Bruders“ acht Meistertitel in 47 Jahren

Die Geschichte von David und Goliath lebt der SV Obersäckingen als Nachbar des FC Bad Säckingen. Der „kleine“ OSV steht seit 47 Jahren im Schatten des „großen Bruders“ und das nicht immer erfolglos. Zwei Mal spielten die Bad Säckinger Club sogar gemeinsam in der Bezirksliga. Krönung des „Bruderduells“ war der Titel 1998. Beide Clubs waren punktgleich, doch die Tordifferenz des OSV war um sieben Tore besser.Gründung: Jahrzehnte vor der offiziellen Gründung am 9. September 1967 im „Hirsch“ wurde in Obersäckingen schon Fußball gespielt. Vor dem 2. Weltkrieg kickten die Burschen des Dorfes auf dem Platz beim Schützenhaus bei der bereits 1936 aufgelösten DJK Obersäckingen. 31 Jahre später ergriffen Markus Gallmann und Walter Wassmer die Initiative und hoben mit 26 weiteren Gründungsmitgliedern den „SV Schwarz-Weiss Obersäckingen“ aus der Taufe.Sportanlage: Bei der östlich des Dorfes gelegenen Kiesgrube, in der heute die Golfwelt ist, wurde der Sportplatz angelegt. In Eigenarbeit schufen die Mitglieder aus fünf gepachteten Wiesen einen Platz, der 1971 erweitert und dann auch festlich eröffnet wurde. Pünktlich zum ersten Meistertitel im Jahr 1972 gab es auch eine Flutlichtanlage für den damals „schönsten Säckinger Sportplatz“. 2012 wurde die Sportanlage – in Zusammenarbeit mit der Erwin-Himmelseher-Stiftung – um den ersehnten Kunstrasenplatz erweitert.

Clubheim:

Nachdem baurechtliche Hürden (Wasser, Abwasser) genommen waren, begann der OSV mit dem Bau des Sportheims im Juni 1979. Nach zwei Jahren wurde das Heim mit Umkleide- und Sanitärräumen eröffnet. In den Jahren danach entstanden ein Anbau und eine Pergola.Erfolge: Klein, aber fein – so liest sich die sportliche Bilanz. 1972 wurden die Obersäckinger – mit Spielertrainer Aka Müller – Meister der C-Klasse, stiegen allerdings umgehend wieder ab. Helmut Schlachter aus Hottingen führte das Team 1978 erneut nach oben – nun in die Kreisliga A. Hier hielt sich der Verein für drei Jahre. Weitere Titel holte der OSV 1989 (erneut mit Helmut Schlachter) und 1991 mit Trainer Wolfgang Tritschler (Niederhof). Jetzt blieb die Kreisliga A für fünf Jahre die sportliche Heimat.Bezirksliga: Unter Michael Kalt stiegen der Club 1996 erstmals in die Bezirksliga auf. Die war allerdings eine Nummer zu groß. Gemeinsam mit dem FC Bad Säckingen stieg die Elf umgehend wieder ab. Im Spieljahr 1997/98 wurde der OSV unter Michael Kalt wieder Meister, punktgleich mit dem FC Bad Säckingen. Das Gastspiel dauerte aber wiederum nur ein Jahr.Auf und Nieder: Dem Höhenflug folgten zwei Abstiege. 2001 sah sich der OSV auf Rang acht der Kreisliga B. 2003 wurde wieder gefeiert – der OSV kam zurück in die Kreisliga A. Fünf Jahre später ging es zurück in die Kreisliga B. 2010 wurde der acht und bislang letzte Titel gefeiert.Vorstand: An der Spitze der rund 110 Mitglieder und sieben Ehrenmitglieder steht Klaus Nagel, den Spielbetrieb hat Thomas Fischer unter sich. Jugendleiter war Joachim Kürz.

 

Bericht & Bild: Südkurier Matthias Scheibengruber

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

zur Saison 2017 / 2018 kann der SV Obersäckingen in seinem Jubiläumsjahr (50 Jahre) einen neuen Trainer präsentieren.

Herr Thomas Duffner wird die Mannschaft ab sofort übernehmen.

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Der SV Obersäckingen – Vorstandschaft und Spieler – haben im Rahmen des ersten Training gestern Abend den neuen Trainer willkommen geheissen.

Thomas Duffner war in den 90ger Jahren Kapitän des SV Obersäckingen und hat damals massgeblich an den beiden Kreisliga-A-Meisterschaften (unter Trainer Michael Kalt) mitgewirkt.

In der Folge war er u.a. als Trainer in Brennet und Niederhof tätig mit denen er ebenfalls grosse Erfolge vorweisen kann.

Wir freuen uns darüber, einen solch kompetenten und erfahrenen Mann für den SV Obersäckingen gewonnen zu haben und wünschen Thomas Duffner viel Erfolg und eine gute Hand.

der Vorsitzende des SV Obersäckingen, Thomas Fischer, begrüsst den neuen Trainer Thomas Duffner

 

Wiedermal war der OSV-Stand ein Anziehungspunkt am diesjährigen Brückenfest. Auch wenn das Wetter sich nicht ganz von seiner besten Seite zeigte hatten doch alle die da waren eine gute Zeit. Nochmal danke an alle Helfer!“

„OSV beendet Saison als Tabellenneunter“

Nachdem die Zweite am Vorabend noch sensationell mit 3:2 durch zwei Kopfballtore von Michael Habura sowie einem Treffer von Leo Visconti in Rotzel gewinnen konnte, brachte es die Erste Mannschaft am Sonntagmittag nicht fertig trotz eines guten Spiels als Sieger vom Platz zu gehen.

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Dabei spielte man einen sehr ansehnlichen Fussball, Routinier Eckert lancierte immer wieder Sinz und Kunzen über die rechte Seite. Nach sieben Minuten brachte man sich dann allerdings mal wieder selbst ins Hintertreffen.

Nachdem Bauer den Ex-OSVler Alexander Brogno im Strafraum unsanft von den Füssen holte verwandelte der kleine Bruder des OSV-Trainers, Hasfir Cerimi, den folgerichtigen Strafstoss zum 0:1. Der OSV liess sich nicht beirren und kombinierte sich weiter fleissig in die Gefahrenzone, alleine Kunzen hatte dabei zweimal freistehend vorm Tor die Chance auszugleichen, vergab aber kläglich.

So dauerte es schliesslich bis zur 38. Minute ehe Noller in eine Ecke von Sinz hineinläuft und den Ausgleich markiert. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte sogar die Führung für den OSV: Sinz setzt sich stark auf der rechten Seite durch, knall den Ball aus spitzem Winkel gegen den langen Pfosten, die Rotzler Abwehr kann nicht klären und so springt der Ball schliesslich einem Rotzler an den Arm und der Schiedsrichter zeigt auf den Punkt. Sinz belohnt seine bärenstarke Vorstellung mit einem wuchtigen Treffer in die Mitte des Tores, 2:1. Ein verdientes Resultat zu diesem Zeitpunkt und so wähnte man sich wohl auch zu Beginn des zweiten Durchganges in Sicherheit, was allerdings knallhart bestraft wurde.

Nach einer Ecke für den OSV wird man mit drei Pässen über den ganzen Platz überrumpelt. Brogno setzt sich im Laufduell durch, passt quer ans lange Eck wo Cerimi nur noch den Fuss hinhalten muss, 2:2. Und nur wenig später gar das 2:3, Brogno tanzt durch die OSV-Abwehr, die den Ball nicht wegbekommt, und markiert mit einem trockenen Flachschuss ins Eck die Führung für die Gäste.

Der OSV danach nochmal bemüht aber glücklos. Kaiser, Buntru, Kurpil, Noller, Wiedemann und Weindl scheiterten allesamt mit ihren Versuchen. So blieb es bei der knappen Heimniederlage und der OSV beendet die Saison schliesslich auf einem enttäuschenden 9. Tabellenplatz.

 

 

Spielbericht: Christoph Kunzen

Fussball.de

 

Cella leitet sein letztes Training

Saisonabschlussessen bei Hauptsponsor Pizzeria Da Gabriele I

Saisonabschlussessen bei Hauptsponsor Pizzeria Da Gabriele II

„Ersatzgeschwächter OSV verliert beim SV Görwihl“

Der SV Obersäckingen unterliegt dem SV Görwihl mit 5 zu 2. Co-Trainer Raffaele Cella musste erneut als Cheftrainer einspringen und mit lediglich zwölf Spielern die Fahrt zum Auswärtsspiel antreten. Florian Wetzel muss dafür sogar aus dem fußballerischen Vorruhestand zurückgeholt werden und für diese Partie als Spieler reaktiviert werden.

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Bei angenehmen Temperaturen fand der OSV gleich sehr gut in die Partie und konnte schon nach drei Minuten in Führung gehen. Sinz enteilt seinen Bewachern und netzt im Duell mit dem Torwart sicher ein. Doch sofort im Gegenzug wird die Defensive des OSV überrumpelt und Görwihl erzielt den Ausgleich. Obersäckingen ist nun feldüberlegen, hat aber bis auf eine Großchance in der ersten Halbzeit keine nennenswerten Torchancen mehr zu bieten. Auf der anderen Seite kommt Görwihl kurz vor der Pause noch zur Führung. Nach einem Eckball kommt der Angreifer der Heimmannschaft fünf Meter vor dem Tor völlig frei zum Kopfball und verwertet diesen.

Nach Wiederanpfiff zeigt sich der OSV nun deutlich zielstrebiger und setzt Görwihl immer mehr unter Druck. Nachdem einige Gelegenheiten ungenutzt blieben klärt die Görwihler Defensive eine Flanke unzureichend und der Ball fällt Bauer vor die Füße. Dieser nimmt den Ball aus vollem Lauf volley und drischt ihn perfekt in den Torwinkel.

Der OSV will nun mehr und drängt auf das Führungstor, jedoch kommt die Heimmannschaft dadurch zehn Minuten vor Schluss zum Kontern und nutzt diese Chance zur erneuten Führung.

Obersäckingen wirft noch einmal alles nach vorne und wird ganz zum Schluss dafür bestraft: Ewel fällt seinen Gegenspieler im Strafraum und der folgerichtige Strafstoß wird verwandelt.

Nur zwei Minuten später kommt Görwihl nach einem erneuten Konter sogar noch zum letzten Treffer und setzt so den Schlusspunkt unter einen unglücklichen Auswärtsauftritt des SV Obersäckingen, der zwar den größten Teil der Partie das feldüberlegene Team war, aber schlussendlich mit leeren Händen nach Hause fahren muss.

Am Wochenende empfängt der OSV dann zum Saisonabschluss den FC Rotzel.

 

Spielbericht: Christian Weindl 

„SV Obersäckingen verabschiedet seine Sturmlegende“

Der SV Obersäckingen hat am vergangenen Wochenende im Rahmen seines Heimspiels gegen CSI Laufenburg, was leider verloren ging, seinen langjährigen Torjäger Oracio Billeci feierlich verabschiedet.

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Urlaubsbedingt war bereits das drittletzte Saisonspiel das allerletzte in der Karriere von Billeci. Natürlich traf Billeci nochmals in seinem letzten Spiel. Unvergessen werden seine 30 Tore in der Meistersaison von 2002/2003 bleiben. Billeci spielte viele Jahre beim OSV, sowie zwischenzeitlich auch beim Stadtrivalen aus Bad Säckingen, bei CSI Laufenburg und in der Schweiz bei CLI Stein. Bei all seinen Stationen und auch noch im höheren Fussballeralter bewies Billeci stets seinen Torriecher. Der SV Obersäckingen bedankt sich für unzählige Spiele und Tore – grazie Ora!

 

Bericht & Fotos: Südkurier

 

„Niederlage zum Abschied von Oracio Billeci“

Der OSV unterlag am Samstag in einem hitzigen Spiel bei höchsten Temperaturen gegen CSI Laufenburg mit 1:4. Vor dem Spiel wurde der langjährige Leistungsträger des OSV Oracio Billeci gebührend verabschiedet und führte die Mannschaft auch als Kapitän aufs Feld.

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Trainer Cerimi und sein Assistent Cella mussten aufgrund zahlreicher Ausfälle auf eine ersatzgeschwächte Mannschaft mit lediglich einem Auswechselspieler zurückgreifen.

Das Spiel startete dann auch denkbar schlecht, weil der OSV schon in der 4. Minute bei einem langen Ball der Laufenburger die Übersicht verlor und den Ball nicht entscheidend klären konnte. Im Durcheinander im Sechzehner des OSV kommt schließlich ein Spieler von CSI zum Abschluss und drückt den Ball über die Linie.

Nur fünf Minuten später dann das nächste Gegentor: Bei einem Laufenburger Eckball springen Freund und Feind am Ball vorbei, der schließlich Leirer ans Knie springt und von dort seinen Weg ins eigene Tor findet.

Der OSV findet in dieser Phase nicht zu seinem Spiel und wird kurz vor der Pause, nach einem der zahlreichen Konter von CSI, mit dem 0:3 bestraft.

Nach der Pause dann ein komplett anderes Bild: Der OSV rennt an und CSI kann sich kaum noch befreien. Nur drei Minuten nach Wiederanpfiff kommt Kapitän Billeci nach Vorlage von Sinz außerhalb des Sechzehners an den Ball und zimmert diesen mit einem wuchtigen Abschluss unter die Latte.

Die Heimmannschaft kommt nun zu mehreren guten Tormöglichkeiten, jedoch fehlt in dieser Phase auch etwas das notwendige Glück. Der junge Schiedsrichter verliert in der aggressiv geführten und aufgeheizten Partie des Öfteren den Überblick. So auch eine halbe Stunde vor Schluss, als Billeci nach erneuter Vorlage von Sinz einen Kopfball über die Linie drückt, der sogar das Netz  touchiert, jedoch nicht als Treffer gewertet wird.

Wenig später sieht Filippone dann bei einem taktischen Foul seine zweite gelbe Karte des Spiels und muss vorzeitig duschen gehen. Kurz vor Schluss ereilt dann Kurpil das gleiche Schicksal und der OSV muss die Partie zu neunt beenden. Die Laufenburger nutzen ihre zahlenmäßige Überlegenheit schließlich aus und kommen nach einem Abstauber noch zum 1:4.  

 

Fussball.de

 

Spielbericht: Christian Weindl

„OSV mit Geschenken zum Bergalinger Jubiläum“

Das Wichtigste vorneweg: der 1. FC Köln beendet die Bundesliga-Saison als Fünfter! (Bayern sei Dank! – Oxi gibt eine gute Figur als Bayern Fan ab…Anm. d. Adm.)

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Ob der OSV allerdings noch die gleiche Position in der Abschlusstabelle der Kreisliga B erreichen kann ist nach dem Spiel am Sonntag mal wieder mehr als fraglich…

zum 40-jährigen Vereinsjubiläum des FC Bergalingen erwies sich der OSV als guter Gast und kam nach der derben 6:0-Schlappe in Waldhaus auswärts erneut unter die Räder, diesmal „nur“ mit 5:0.

Dabei konnte man gut 20 Minuten mithalten und das Spiel offen gestalten, ehe man durch eklatante Schwächen in der Verteidigung innerhalb von nur zehn Minuten das Spiel mit drei Gegentoren komplett aus der Hand gab. Das 1:0 wie so oft in dieser Saison nach einer Standardsituation, einen Eckball köpft der Bergalinger Stürmer am langen Pfosten freistehend ein. Kurz darauf ein unnötiger Ballverlust im Spielaufbau, die Bergalinger Offensivabteilung sagt danke, legt quer an den langen Pfosten wo Goalgetter Sven Allgaier zur Stelle ist.

Die OSV-Abwehr danach gänzlich verunsichert wieder mit einem leichten Ballverlust, erneut kommt Sven Allgaier am langen Pfosten angerauscht und trifft zum 3:0. Die Qualitäten von Allgaier hätten dem OSV indes bekannt sein sollen, hatte er doch bereits im Hinspiel doppelt getroffen… doch der Geschenke nicht genug, jetzt wollte auch noch der Schiedsrichter dem FC Bergalingen eine Freude bereiten und pfiff kurz vor der Pause einen Handelfmeter.

Ewel wurde aus kurzer Distanz an den Arm geschossen, man kann ihm keinen Vorwurf machen. Beim fälligen Strafstoss wird dann wieder einem OSVler an den Arm geschossen… doch bei Torwart Battaglia springt der Ball danach ins Tor: 4:0 zur Pause.

Die ersten OSV-Spieler wollten bereits direkt im Festzelt platznehmen und kamen dann aber doch nochmal zur zweiten Halbzeit aufs Feld. Viel passierte allerdings nicht mehr, der OSV jetzt etwas energischer und entschlossener, die Bergalinger nicht mehr ganz so bissig wie im ersten Durchgang. Erst kurz vor Schluss brachte ein Konter dann noch das 5:0. Der Bergalinger Jubiläumsfeier stand nichts mehr im Wege.

Fussball.de

Spielbericht: Christoph Kunzen

Ewel zeigt Biss

 

„Arbeitssieg gegen Dachsberg“

Wie schon so oft in dieser Rückrunde stand eine Vielzahl von Spielern nicht zur Verfügung (Schlachter, Ewel, Di Grande und Liebezeit verletzt, Weier, Kurpil und Cerimi beruflich verhindert, Sinz gesperrt), so dass Co-Trainer Cella, der dieses Mal in der alleinigen Verantwortung stand, improvisieren musste.

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Als Juventus-Fan setzte er auf Bekanntes und liess Floriano „Chiellini“ Filippone zusammen mit Christoph „Bonucci“ Kunzen in der Innenverteidigung ran. Als Staubsauger vor der Abwehr fungierte Mattias „Marchisio“ Eckert. Dieser neuformierte Defensivverbund hielt den Angriffsbemühungen der Dachsberger über weite Strecken des ersten Durchgangs stand, hatte aber auch Glück dass nach einem Zweikampf von Francesco „Dani Alves“ Montalione kein Elfmeterpfiff ertönte.

Nach vorne der OSV bemüht aber noch ohne Fortune, die schnellen Christian „Dybala“ Weindl und Maxi „Mandzukic“ Leirer machten über die Aussen Alarm und zentral sorgte wie immer Orazio „Higuain“ Billeci für Gefahr. Unmittelbar nach der Pause wurden die Angriffsbemühungen dann belohnt: einen langen Einwurf auf der rechten Seite von Thomas „Barzagli“ Bauer verlängert Billeci genau in den Lauf von Leirer und der will das Tor mit aller Macht, schüttelt seine Gegenspieler ab und drischt den Ball unhaltbar flach ins lange Eck! Riesenerleichterung beim OSV!

Die hielt allerdings nur 4 Minuten. Torwart Davide „Giggi“ Battaglia kommt zwar vor dem heraneilenden Stürmer an den Ball, bekommt diesen allerdings nicht recht zu fassen, so dass der Dachsberger Stürmer doch noch zum Ausgleich trifft. Die erneute Antwort des OSV liess nicht lange auf sich warten, wiederum nur 6 Minuten nach dem Ausgleich schnibbelt Billeci einen Freistoss über die Mauer zum 2:1.

Dachsberg warf in der Folge nochmal alles nach vorne, der OSV hielt dagegen, Timo „Khedira“ Kaiser und Mike „Pjanic“ Noller sorgten dabei immer wieder für Entlastung. Zudem konnte der OSV auch nochmal frische Kräfte ins Spiel bringen, Bastian „Benatia“ Buntru, Andre „Cuadrado“ Dräger, Sven „Asamoah“ Wiedemann und Ryan „Lichtsteiner“ Eddie fügten sich nahtlos ein und schaukelten den wichtigen Dreier nach Hause!

Spielbericht: Christoph Kunzen

Fussball.de

„Gebrauchter Tag in Waldhaus“

Schon nach 6 Minuten lag der OSV in Waldhaus mit 2:0 zurück und musste somit die restliche Spieldauer einem Rückstand hinterherlaufen. 

 

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In der vierten Spielminute führte ein Ballverlust im Spielaufbau zu einer Überzahlsituation der Hausherren und dem Führungstreffer zum 1:0. Kurz darauf in der 6. Minute dann das 2:0 durch einen Freistoss an der Strafraumgrenze. 

Ärgerlich dabei: den ersten Versuch der Waldhäuser konnte OSV-Schlussmann Battaglia noch entschärfen, der Schiedsrichter entschied jedoch den Freistoss zu wiederholen da sich die Mauer zu früh bewegte. Der zweite Versuch landete dann unhaltbar im Winkel.

Danach fand der OSV besser ins Spiel, Waldhaus stand hoch und ermöglichte mit steilen Zuspielen hinter die Abwehrkette gefährliche OSV-Angriffe. Allein Kaiser hätte mit zwei 100%igen Torchancen auf 2:2 ausgleichen können.

Stattdessen nahm das Spiel vor der Pause einen weiteren unglücklichen Verlauf für den OSV. Kapitän Schlachter prallt mit seinem Gegenspieler zusammen, verletzte sich bei der Aktion und der Schiedsrichter gibt Freistoss für den SVW. Aus OSV-Sicht hätte die Aktion auch anders gewertet werden können, mit Foul für den OSV und gelber Karte für die Nummer 8 der Gastgeber. Dieser war bereits mit gelb verwarnt und hätte somit nicht mehr mitspielen dürfen, was sicher eine arge Schwächung für Waldhaus gewesen wäre, so hatte er doch beide Tore erzielt bis dahin und auch sonst die Fäden gezogen im Spiel des SVW.

Stattdessen kam es wie es kommen musste, genau dieser Spieler zimmert den fälligen Freistoss mit einem brachialen Gewaltschuss zum 3:0 unmittelbar vor der Pause in die Maschen. Für Schlachter ging es in Halbzeit zwei nicht mehr weiter und kurz nach Wiederanpfiff musste auch noch Ewel verletzt aufgeben, somit fiel die komplette Stammformation in der Innenverteidigung aus.

Der OSV warf nochmals alles nach vorne und so boten sich hinten grosse Räume zum Kontern, oftmals die Waldhäuser in Überzahl gegen die bemitleidenswerte OSV-Abwehr, was dann nochmals zu drei Gegentoren führte. Nur dank starker Paraden von Battaglia und der mangelhaften Chancenverwertung der Waldhäuser wurde es nicht zu einem noch schlimmeren Debakel für den OSV.

Spielbericht: Christoph Kunzen

Fussball.de

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