„Knappste aller Niederlagen bei CSI“

Nach 90 Minuten spannendem Schlagabtausch gegen CSI Laufenburg musste man sich schliesslich mit 1:0 geschlagen geben. Der OSV nach zuletzt drei Siegen mit breiter Brust, beherrschte die Anfangsphase und kam zu guten Möglichkeiten:

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die grösste wohl die Doppelchance durch Kaiser und Kanteh nach einem Eckball. Allerdings blieben diese wie zuletzt des Öfteren ungenutzt und auch CSI fand mit zunehmender Spieldauer besser ins Spiel und kam seinerseits auch zu einigen guten Torabschlüssen, die der glänzend aufgelegte Battaglia mehrfach sehenswert parierte.

Erst kurz vor der Pause dann das 1:0 für Laufenburg nach einem Sololauf über die rechte Seite und schliesslich dem Abschluss aus spitzem Winkel ins kurze Eck. In Halbzeit zwei warf der OSV dann nochmals alles nach vorne, Weindl mit einer Doppelchance zunächst abgeblockt und dann wird sein zweiter Versuch noch von der Linie gekratzt.

Der OSV nah am Ausgleich, CSI boten sich allerdings nun auch Räume die immer wieder zu gefährlichen Kontern führten: ein offener Schlagabtausch und ein Spektakel für die zahlreichen Zuschauer. Leider ohne Happyend aus OSV-Sicht, man gab sich zwar nie auf und spielte unermüdlich weiter nach vorne, doch das Tor wollte diesmal einfach nicht gelingen.

Leirer scheiterte in der Nachspielzeit nur um Haaresbreite am Heimtorwart der den Ball noch gerade so mit dem Fuss ins Toraus abfälschte. So musste man sich schliesslich mit der knappsten aller Niederlagen geschlagen geben und kann aber bereits am Mittwoch in Utzenfeld wieder Punkte sammeln.

Spielbericht: Christoph Kunzen

Fussball.de

 

„Dritter Auswärtssieg in Folge“

Auch in Rheinfelden konnte der OSV einen Auswärtssieg feiern, strapazierte dabei allerdings die Nerven seines Trainers bis zum Anschlag. Dabei fing es sehr gut an, der OSV klar spielbestimmend und bereits nach 9 Minuten mit der verdienten Führung durch Leirer der direkt von Torhüter Lotzgeselle per Abstoss in den Lauf geschickt wird und eiskalt verwandelt.

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Gegen Ende der ersten Halbzeit dann aber ein Bruch im OSV-Spiel, die Hausherren drückten nun auf den Ausgleich welcher dann unmittelbar vor der Pause fiel nach Einwurf OSV. Auch nach dem Wechsel die Gastgeber besser und nachdem Kunzen der Ball durchrutscht sogar mit dem 2:1-Führungstreffer. Der OSV bewies allerdings erneut Moral und schlug in Form seines neuen Offensiv-Duos zurück! Und wie: zunächst Leirer auf Kanteh der zum Ausgleich einschiebt (75. Minute), dann Kanteh auf Leirer zum 3:2 (86.) und schliesslich nochmals Kanteh in der Nachspielzeit zum 4:2 Endstand. Dadurch war der vergebene Elfer durch Leirer kurz zuvor bereits vergessen und somit auch gar nicht weiter der Rede wert. Nächsten Sonntag geht’s dann erneut auswärts ran, in Laufenburg gegen CSI. Folgt der vierte Auswärtssieg in Folge?

Spielbericht: Christoph Kunzen

Fussball.de

 

„2 x 2:1 = 6 Punkte in der Jubiläumswoche“

In der Jubiläumswoche bescherte der OSV seinen Anhängern zwei Auswärtssiege, jeweils mit 2:1 Toren. Bereits vergangenes Wochenende konnte der Kreisliga-A-Absteiger aus Schwörstadt niedergerungen werden.

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Dabei brillierte zum ersten Mal OSV-Neuzugang Lamin Kanteh, der bereits mit seinem allersten Ballkontakt überhaupt für den OSV den Ball in der zweiten Minute zur 1:0-Führung ins Tor lüpfte. Den Ausgleich nach gut einer halben Stunde steckte die Duffner-Elf gut weg und kam kurz vor der Pause nach einer sehenswerten Passkombination zum erneuten Führungstreffer durch Leirer. In Halbzeit zwei konnte man dann mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung den Angriffsbemühungen der Schwörstädter standhalten und das 2:1 über die Zeit bringen.

Dieses Wochenende im kleinen Wiesental konnte man auf ganzer Linie überzeugen, machte es aber dennoch spannend. Der OSV von Beginn weg klar die bessere Mannschaft mit gut vorgetragenen Angriffen, einzig der letzte Pass und der Torabschluss wollten nicht gelingen. So konnten die Hausherren aus dem kleinen Wiesental schliesslich eine Viertelstunde vor Schluss tatsächlich einen ihrer wenigen Konter zur Führung durch einen Abstauber nutzen. Der OSV liess sich aber nicht beirren und kam durch einen brachialen Gewaltschuss von Leirer sowie einem Eigentor nach Flanke von F. Montalione doch noch zum verdienten Auswärtssieg.

Nach vier Spieltagen konnte man nun also 6 Punkte sammeln und schaut wieder mit mehr Optimismus auf die kommenden Aufgaben.

Spielbericht: Christoph Kunzen

Fussball.de

 

„Auswärtssieg bei Aufstiegsfavorit SV Schwörstadt“

Der SV Obersäckingen konnte am 3. Spieltag seine ersten Punkte und zeitgleich seinen ersten Sieg einfahren. Beim SV Schwörstadt musste Trainer Duffner wieder auf mehrere Spieler verzichten, konnte aber auch das erste Mal Neuzugang Lamin Kanteh einsetzen.

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Dieser startete auch sogleich mit einem Traumdebüt, nachdem Noller ihn mit einem langen Freistoß aus der eigenen Hälfte perfekt einsetzte und Kanteh den gegnerischen Torwart sehenswert, nach nur zwei Minuten, mit einem Lupfer überwand.

Angetrieben von dem frühen Führungstreffer bedrängte der OSV die Heimmannschaft immer wieder durch frühes Pressing und ließ dem Gegner kaum Raum zur Entfaltung. In dieser Phase hätte man die Führung gut und gerne ausbauen können, scheiterte allerdings an der eigenen mangelnden Chancenverwertung. Nach einer halben Stunde wurde dies dann mit dem Ausgleich bestraft. Der gegnerische Stürmer konnte sich gegen die ansonsten sehr starke Defensive des OSV durchsetzen und den Ball an Battaglia vorbei ins Tor spitzeln.

Nur zehn Minuten später konnte Obersäckingen jedoch mit einer sehenswerten Kombination antworten. Der Ball wurde mit mehreren Doppelpässen über die gesamte linke Seite nach vorne gespielt und dann  nach Ablage von Kanteh mit einem Flachschuss von Leirer vollendet.

Mit der 2:1 Führung ging es dann in die Pause. In der zweiten Hälfte kamen dann die hohen Temperaturen während des Spiels zum Tragen. Außer einem starken Distanzschuss von Leirer gab es auf beiden Seiten kaum noch klare Torchancen zu verzeichnen. Somit gelang dem OSV mit einer konzentrierten Mannschaftsleistung der erste Sieg der Saison und man konnte sich ausgiebig über die gewonnenen drei Punkte freuen (siehe Foto).

Spielbericht: Christian Weindl

Fussball.de

 

„Alli Zämme feiern 50 Jahre OSV“

Am vergangenen Freitag feierte der OSV nochmals sein 50-jähriges Bestehen mit einer rauschenden Party im Kursaal in Bad Säckingen! Die Party-Band Crash heizte dabei dem Publikum mit ihrer aufwendigen Bühnenshow ein,

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zudem zeigte ein Ballartist seine Tricks und schließlich sorgten die Obersäckinger Hexen mit ihrem Tanzauftritt für ein weiteres Highlight des Abends!

bringen gute Stimmung: Obersäckinger Hexen bei ihrem Tanzauftritt

 

Bericht & Slideshow Südkurier I

Bericht & Slideshow Südkurier II

Erneut Spieler im Krankenhaus – Heimniederlage

Nachdem letzte Woche Angelo Atria mit dem Rettungswagen abgeholt werden musste, erwischte es dieses Mal Maximilian Leirer, der sich eine klaffende Wunde über dem Auge nach einem Zusammenprall bei einem Kopfball zuzog und in der 20. Minute ausgewechselt wurde um wenig später im Krankenhaus mit fünf Stichen genäht zu werden (siehe Foto).

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Zu diesem Zeitpunkt stand es bereits 1:1, der OSV erwischte einen Blitzstart, Weindl lässt mit einem feinen Sololauf gleich die halbe Hintermannschaft der Gäste wie Fahnenstangen hinter sich um dann am Fünfmeterraum auf den einschussbereiten Sinz abzulegen: 1:0 in der 4. Minute.

Nach einer Viertelstunde dann aber der Ausgleich: Schlachter im Laufduell mit seinem Gegenspieler an der seitlichen Strafraumgrenze, beide kommen auf dem nassen Rasen zu Fall und der Schiedsrichter entscheidet auf Freistoss für Maulburg. Dieser landet dann aus spitzem Winkel wie eine Bogenlampe im langen oberen Toreck, 1:1.

Danach die Verunsicherung deutlich spürbar, nach vorne kaum noch klare Aktionen und hinten ein ums andere Mal unsortiert, was schliesslich in der letzten Minute der ersten Halbzeit noch zum 1:2 führte. Ein Pass durch die Mitte reichte aus, dass ein Maulburger Stürmer allein auf Battaglia zulaufen konnte und den Ball gerade noch vor dem heraneilenden Schlachter ins rechte untere Toreck vorbei am rausstürmenden Torhüter spitzeln konnte.

Nach der Pause der OSV dann bemüht und auch mit einer Vielzahl aussichtsreicher Möglichkeiten, unter Anderem vergibt Nwokolo freistehend und bei den Distanzschüssen von Biserovic fehlt die Präzision.

Fünf Minuten vor dem Ende dann die Entscheidung, nachdem die Abseitsfalle misslingt steht wiederum ein Maulburger Stürmer allein vorm OSV-Tor und nimmt die Einladung an zum 3:1. Das Eigentor der Maulburger nach einer scharf getretenen Ecke in der Nachspielzeit war schliesslich nur noch Ergebniskosmetik.

Jetzt gilt es am nächsten Sonntag in Schwörstadt wieder für positivere Schlagzeilen zu sorgen, schliesslich stehen auch die Festlichkeiten zum 50-jährigen Jubiläum an.

Fussball.de

Bericht: Christoph Kunzen

Maximilian Leirer, mit klaffender Wunde über dem Auge

 

„Pleite in Fahrnau“

Das erste Punktspiel der neuen Saison unter dem neuen Trainer, Thomas Duffner, stand von Anfang an unter keinem guten Stern, so musste dieser auf eine Vielzahl von Spielern verzichten die noch im Urlaub weilten (u.a. Filippone, Schlachter, Montalione, Bauer, Battaglia).

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In Folge dessen standen mit Jens Lotzgeselle im Tor und Angelo Atria auf der Aussenbahn gleich zwei Spieler in der Startelf die noch für die A-Jugend spielberechtigt sind und so zu ihrem Debut im Aktivbereich kamen. Ihre Einsätze verliefen jedoch höchst unterschiedlich: während Lotzgeselle hielt was es zu halten gab und sonst eher einen ruhigen Abend erlebte, wurde der Abend für Atria einen Tag nach seinem 18. Geburtstag zum Albtraum und endete schliesslich mit einer Schädelprellung im Krankenwagen, noch während die Partie lief.

Nach einer Reihe von Nickligkeiten zwischen ihm und seinem Gegenspieler während der gesamten Partie, verpasste der Fahrnauer Spieler Atria Mitte der zweiten Halbzeit ausserhalb des Blickfeldes des Schiedsrichters einen Schlag in den Nacken, worauf Atria nicht mehr weiterspielen konnte und wenig später vom Rettungswagen abgeholt wurde. Zum Glück geht es ihm mittlerweile besser.

Ab diesem Zeitpunkt war es schwer ob der Geschehnisse am Spielfeldrand noch an Fussball zu denken, die Partie zu diesem Zeitpunkt beim Stand von 3:0 aber auch bereits entschieden. Nach ausgeglichener Anfangsphase brachten individuelle Fehler den OSV auf die Verliererstrasse: zunächst fälscht Sven Wiedemann eine Ecke unglücklich ins eigene Tor ab zum 1:0 (19. Minute), dann vertändelt Noller den Ball gegen drei Gegenspieler und leitet so den Konter zum 2:0 ein (40. Minute), bevor auch noch Kunzen den Ball in der Vorwärtsbewegung verliert und so das 3:0 verursacht (65. Minute).

Danach die beschriebene Tätlichkeit gegen Atria und eine dementsprechend aufgeheizte Schlussphase in der trotz Überzahl (gelb-rot für Fahrnau) ein Anschlusstreffer allerdings nie wirklich in der Luft lag, muss man ehrlicherweise eingestehen.

Zehn Minuten vor Schluss dann sogar das 4:0 nach einer Ecke. Fahrnau ging somit verdient als Sieger vom Platz, hatte die Partie auf dem kurzen Kunstrasen mehrheitlich im Griff. Für den OSV gilt es im nächsten Spiel gegen Maulburg die Kräfte zu bündeln und die eigenen Fehler abzustellen.

 

Spielbericht: Christoph Kunzen

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Atria konnte am Tag nach dem Spiel schon wieder lachen

Sportverein Obersäckingen feiert 50-jähriges Bestehen

Mit einem großen Jubiläumsfest feiert der Sportverein Obersäckingen sein 50-jähriges Bestehen am Samstag, 15. September, im Kursaal und sagt so „Danke“ an alle treuen Mitglieder und Zuschauer.

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Der Sportverein Obersäckingen war und ist immer „nur“ der kleine Bruder des FC 08 Bad Säckingen. Doch was seinen Kampfgeist angeht, den Zusammenhalt und die Treue der Mitglieder sowie der Zuschauer, ist der SVO ein ganz Großer. Jetzt feiert der Sportverein Obersäckingen sein 50-jähriges Bestehen und nutzt die Gelegenheit des runden Geburtstages einmal mehr, sich bei seinen treuen Anhängern und Begleitern mit einem großen Geburtstagsfest am Samstag, 15. September, im Kursaal, zu bedanken.

Der Sportverein hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich, die am 9. September 1967 im Obersäckinger Gasthaus „Zum Hirschen“ ihren Anfang hat. Doch bereits schon viele Jahre vorher trug man sich in Obersäckingen mit dem Gedanken, einen eigenen Fußballverein zu gründen. Doch die Idee scheiterte an einem geeigneten Ort Fußballspiele auszutragen. Lediglich für das Training gab es einen Platz in der Nähe des Bad Säckinger Schützenhauses. Dieser Ort diente bereits 1933 als Fußballplatz für den damaligen „DJK Obersäckingen“, der sich aber schon drei Jahre nach seiner Gründung wieder auflöste.

Markus Gallmann und Walter Wassmer waren die beiden Kräfte, die insgesamt 28 Gründungsmitglieder um sich scharten und den heutigen Sportverein Obersäckingen auf die Beine stellten. Markus Gallmann übernahm den Posten des Vorsitzenden. Walter Wassmer ließ sich zum zweiten Vorsitzenden und Jugendleiter wählen. Bereits ein Jahr nach der Gründung wurde der Spielbetrieb östlich der Kiesgrube, der späteren Firma Armira und der heutigen Golf- und Freizeitwelt, aufgenommen. Die Halbzeitpause verbrachten die Spieler damals noch unter freiem Himmel und als Vereinslokal diente der Obersäckinger „Hirschen“. Bereits in den ersten Vereinsjahren zeichneten sich die Erfolge ab und in der Saison 1971/72 gelang der Aufstieg in die Kreisliga B. Doch die Euphorie hielt nur eine Saison an.

Bereits nach einem Jahr in der neuen Liga musste der Verein wieder absteigen. Von dem sportlichen Kampf keineswegs geschwächt, wurde 1972 eine Flutlichtanlage aufgestellt, 1975 ein Ballfang zur Straße hin installiert und nur ein Jahr später eine massive Umrandung um das Spielfeld. 1979 folgte dann der Bau des eigenen Vereinsheims. Während die damalige Firma Armira den Rohbau stellte, machten sich die Mitglieder des Fußballvereins in Eigenarbeit an den Innenausbau und später an die Außenanlage. Zwei Jahre hat der Bau des Vereinsheims gedauert, das mit einer Umkleidekabine und Duschen im Untergeschoss sowie einer Vereinsgaststätte mit Ausschank im Obergeschoss ausgestattet worden ist. Die sportliche Achterbahn, die nie über die Kreisliga hinausreichte, blieb dem Sportverein Obersäckingen die ersten 25 Jahre ihrer Vereinsgeschichte treu.

Bericht: Südkurier

 

Der SV Obersäckingen feiert im September sein 50-Jahr-Jubiläum / Fest im Kursaal.

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BAD SÄCKINGEN. Der SV Obersäckingen (OSV) feiert hauer tatsächlich schon sein 50-Jahr-Jubiläum. Der angestrebte Aufstieg im Jubiläumsjahr in die Kreisliga A wurde vergangene Saison zwar verpasst, das Feiern lässt man sich beim OSV davon aber nicht vermiesen. Mit einem Festbankett am 9. September und einer Party im Kursaal am 15. September soll der runde Geburtstag würdig begangen werden.

 

Die Vereinsgründung fand genau am 9. September 1967 statt. Ein Samstag, genau wie dieses Jahr. Für die Planer der Feierlichkeiten rund um Vorstandsmitglied Roland Fischer trifft sich das natürlich perfekt. Der Festakt wird exakt am Jahrestag der Vereinsgründung stattfinden. Jede Menge Gäste sind dazu in den Medienraum der Golf- und Freizeitwelt in unmittelbarer Nachbarschaft zum OSV-Gelände eingeladen. 230 Mitglieder zählt der Verein aktuell. Auch die sind natürlich eingeladen, erklärt Thomas Fischer, Zweiter Vorsitzender des Vereins und ebenfalls im Organisationsteam. Im Vordergrund wird dabei wohl der Blick in die Geschichte des OSV stehen. Bevor das Büffet eröffnet wird, wird eine Abordnung der Stadtmusik Bad Säckingen die verschiedenen Reden musikalisch umrahmen.

 

Am Freitag, 15. September, wird gefeiert. Zur Party im Kursaal ist ab 20 Uhr jeder eingeladen. Mit der Partyband Crash, DJ Mark, Fußballartist Ricardo Rehländer und den Obersäckinger Hexen fährt der OSV eine Reihe von Akteuren auf. Speziell von Crash erhoffen sich die Macher eine ganze Menge. Rock, Pop, Schlager, Video-, Licht- und Feuershow stehen bei der Combo auf dem Programm. Ebenfalls dabei sein werden die Ripp’linger Wildsäu für die Bewirtung. „700 Besucher passen in den Kursaal“, sagt Thomas Fischer und macht damit deutlich, dass er auf ein volles Haus hofft.

 

Damit der Saal tatsächlich voll wird, beginnt bereits am 1. August der Vorverkauf für die Jubiläumsparty. Karten gibt es dann bei den Filialen der Bäckerei Pfeiffer in Murg, Schwörstadt, Obersäckingen sowie an der Steinbrückstraße in Bad Säckingen. Außerdem im Clubheim des OSV sowie bei Roland Fischer. Natürlich gibt es auch noch Karten an der Abendkasse, die kosten dann allerdings vier Euro mehr pro Stück. Eine Maßnahme, mit der man beim OSV hofft, den Vorverkauf deutlich anzukurbeln.

Bei Roland Fischer ist übrigens auch die Festschrift erhältlich. Wer Interesse hat, kann sich unter 07761/4729 melden.

Bericht und Bild: Jörn Kerckhoff

Der Obersäckinger Sportverein feiert sein 50-jähriges Bestehen. Das Festbankett ist am 9. September und die große Geburtstagparty für die Bevölkerung am Freitag, 15. September.

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Im September wird das 50-jährige Bestehen des Sportvereins Obersäckingen gefeiert. Bereits seit Monaten laufen die Vorbereitungen zu diesem großen Ereignis. Auf dem Bild: (von links): stellvertretender Vorsitzender Thomas Fischer, Vorsitzender Roland Fischer, Beisitzer Joachim Albiez und Beisitzer Helmuth Schmidt. | Bild: Susanne Kanele

 

Das nennt man eine Punktlandung. Am 9. September 1967 – es war ein Samstag – hat sich der Obersäckinger Sportverein (OSV) gegründet. Und dieses Ereignis wird der Verein am 9. September 2017 – es ist ebenfalls ein Samstag – mit einem Festbankett feiern. Die große Geburtstagsparty für die Bevölkerung wird es am Freitag, 15. September, im Kursaal geben.

50 Jahre OSV und der Verein hat in diesen Jahren einige Höhen und Tiefen miterlebt. Den sportlichen Höhepunkt erlebt der OSV in den 90er-Jahren unter dem damaligen Trainer Michael Kalt. Zweimal gelang der ersten Mannschaft der Aufstieg in die Bezirksliga. Auch der zu diesem Zeitpunkt namhafte Wehratalpokal ging nach Obersäckingen. Siegreiche Begegnungen gab es mit zwei Landesligisten im Bezirkspokal, die dem kleinen Verein überregionale Anerkennung gebracht hatte. „Erst ein knappes 0:1 gegen den Verbandsligisten SV Villingen auf dem eigenen Platz beendete die damalige Erfolgsgeschichte und bis zum heutigen Zeitpunkt einzigartige Märchenzeit“, erinnert sich Vorsitzender Roland Fischer auch heute noch gerne zurück.

Dann folgte der Tiefpunkt, der eine große Herausforderung für den Verein darstellte. Denn gleich ganze Mannschaftsteile sind weggebrochen und der Aktivbereich hatte um sein Überleben gekämpft. Und genau zu diesem Zeitpunkt stand auch noch die größte Einzelinvestition in der Vereinsgeschichte an: die Generalsanierung des völlig ramponierten Spielfeldes. Mit dem Bau der „Erwin-Hinterseher-Arena“ hatte der OSV seine zweite Sternstunde. Der 2011 fertiggestellte Kunstrasenplatz war zu diesem Zeitpunkt noch eine Ausnahme entlang des Hochrheins. „Möglich gemacht haben dies die ‚Erwin-Hinterseher-Stiftung‘, die Zuschüsse der FIFA und Landesmittel über den Badischen Sportbund“, so Fischer weiter.

Das Festbankett für die geladenen Gäste wird am Samstag, 9. September, im Medienraum der benachbarten Golf- und Freizeitwelt gefeiert. Die große Party für die Öffentlichkeit steigt dann eine Woche später, am Freitag, 15. September, ab 20 Uhr im Kursaal. Musikalisch durch den Abend geführt, werden die Gäste von der Band „Crash“, eine Partyband mit vielen musikalischen Facetten und einer großen Feuershow.

Ebenfalls mit dabei sind DJ Mark, der Fußballartist Ricardo Rehländer und die Männer der Obersäckinger Hexen werden mit einem Tanz unterhalten. Den ganzen Abend über ist Barbetrieb und die Ripp’linger Wildsäu offerieren „Wildsau-Burger“. Karten für die Party gibt es ab Dienstag, 1. August, im Vorverkauf bei der Bäckerei Pfeiffer in Murg, Schwörstadt, Obersäckingen und in der Steinbrückstraße, im Clubheim des OSV, direkt beim Vorsitzenden Roland Fischer unter Telefon 07761/47 29, sowie an der Abendkasse. „Wobei die Karten im Vorverkauf vier Euro günstiger sind“, lockt Fischer.

Bericht und Bild: Susanne Kanele

64-jähriger Ruheständler war 1967 bereits Gründungsmitglied des SV Obersäckingen und begründete vor gut einem Vierteljahrhundert die Strukturen der Jugendabteilung

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Mann der ersten Stunde: Gründungsmitglied Joachim Albiez (64) packt auch heute noch mit an, wenn der SV Obersäckingen seine Hilfe braucht. | Bild: Matthias Scheibengruber

 

Wo ist bloß die Zeit geblieben? Joachim Albiez erschrickt fast, wenn er nachrechnet, dass er schon vor über zehn Jahren als Jugendleiter beim SV Obersäckingen aufgehört hat: „Es war einfach an der Zeit, dass dieses Amt in jüngere Hände fällt“, blickt er heute nicht ohne Stolz auf insgesamt 47 Jahre Vereinszugehörigkeit zurück: „Es spielen in unserer 1. Mannschaft heute noch einige Jungs, die ich seinerzeit als Jugendleiter betreut habe.“

Es ist ja nicht so, dass es ohne Joachim Albiez den kleinen Bad Säckinger Verein nicht mehr gäbe. Das will sich der Ruheständler nicht auf seine Fahnen schreiben. Unbestritten aber ist, dass so ziemlich alles mit dem Verein, der seit seiner Gründung 1967 weit draußen vor den östlichen Toren der Stadt seine Heimat hat, mit Joachim Albiez in Verbindung gebracht werden darf.

Vor allem das knappe Vierteljahrhundert als Leiter und Trainer in der Jugendabteilung prägten seine Tätigkeit. Doch auch ungezählte Arbeitsstunden bei Bau und Erweiterung des Clubheims, bei der Sanierung des Sportplatzes und natürlich bei den Brückenfesten gehen auf sein Konto. Für Albiez indessen kein Grund, überheblich zu werden. Schließlich ist der OSV seit 47 Jahren seine sportliche Heimat.

Als Siebzehnjähriger saß er 1967 bei Gallmanns im ehrwürdigen Gasthaus „Hirsch“ mit am Tisch, um bei der Vereinsgründung dabei zu sein. „Die Zeit war reif für einen Sportverein in Obersäckingen“, erinnert sich Albiez: „Einige Jungs aus dem Dorf spielten damals beim FC Säckingen. Wir wollten aber einen eigenen Verein haben.“ Einen speziellen Anlass oder gar Ärger mit dem „großen Bruder“ sei damals nicht der Grund gewesen: „Irgendwann kam die Idee wohl am Stammtisch auf.“

Albiez war ein Fußballer der ersten Stunde und jagte fast zehn Jahre im Obersäckinger Trikot dem Ball hinterher: „Der Beste war ich nicht. Aber ich hatte Spaß und wir haben damals ja auch jeden Mann gebraucht“, deutet er an, dass der OSV oft zu kämpfen hatte, genügend Leute aufs Feld zu schicken.

Sein Sohn gab Ende der Siebziger Jahre den Anstoß, in Sachen Jugendarbeit aktiv zu werden: „Uwe hat mit dem Fußball beim FC 08 begonnen, doch irgendwann hat es ihm dort nicht mehr gefallen“, beschreibt Joachim Albiez jenen Moment, der im Rückblick vielleicht wirklich entscheidend für den Verein war: „Wir beschlossen, eine ordentliche Jugendabteilung zu gründen.“

Nachwuchsteams gab es zwar zuvor schon. Die richtige Struktur bekam die Obersäckinger Talentschmiede erst unter Joachim Albiez. Jahr für Jahr trommelte er beim Kindergarten und in der Schule. In Christian Müller, der sich an der Grundschule um eine Fußball-AG kümmerte, hatte er einen engagierten Mitstreiter: „Ohne Hilfe ging es nicht“, betont Albiez, dass die Erfolge nicht allein seinem Einsatz zu verdanken waren: „Ich hatte stets prima Trainer und Betreuer in meiner Abteilung.“

Das war auch nötig. Immer wieder neue Kinder und Jugendliche auf den Sportplatz bei der Kiesgrube (heute Golfwelt) zu locken, war keine leichte Aufgabe: „Wir haben Zeltlager und Ausflüge organisiert. Einfach immer versucht, den Kindern etwas zu bieten. Auch den Charakter eines Dorfvereins“, deutet Albiez an, dass beim OSV jeder kicken darf – unabhängig vom Talent.

Albiez selbst war ebenfalls oft als Trainer gefragt – und auch als Mann mit dem Blick fürs Soziale. Immer wieder ermöglichte er den Buben aus dem nahen Kinderheim St. Fridolin in einer Mannschaft zu kicken: „Das war im Detail nicht immer leicht“, schmunzelt er heute: „Einmal holte ich einen Jungen zu einem Turnier-Wochenende ab. Ich musste der Ordensschwester hoch und heilig versprechen, dass ich am Sonntag mit ihm in die Kirche gehe. Sie hätte ihn sonst sicher nicht fort gelassen.“

Auf Joachim Albiez war stets Verlass, was die Eltern, aber auch die Jugendleiter der anderen Vereine zu schätzen wussten. Es gelang ihm auch, das oft angespannte Verhältnis zum benachbarten FC Bad Säckingen zu lockern: „Mit dem leider verstorbenen Helmut Seger habe ich immer super zusammengearbeitet“, erinnert sich Albiez und freut sich, dass es mittlerweile eine Selbstverständlichkeit in der Stadt ist, wenn die beiden Vereine bei der Jugend eine Spielgemeinschaft bilden: „Es wird ja heutzutage immer schwieriger, die Kinder vom Computer wegzulocken.“

Anfang des neuen Jahrtausends sah Joachim Albiez seine Mission als Jugendleiter erfüllt: „Ich war sehr stolz darauf, dass bei meinem Ausstieg alle Altersklassen mit einer Mannschaft besetzt waren.“ Fortan bekam das Privatleben stärkeres Gewicht: „Wir haben einen großen Garten am Rheinufer“, erzählt Albiez von seinem neuen Hobby. Gemeinsam mit seiner Frau Brigitte, die übrigens zusammen mit Tochter Melanie über zehn Jahre lang das OSV-Sportheim bewirtet und Joachim Albiez stets den Rücken frei gehalten hat, genießt er dort zwischen Blumen und Gemüsebeeten die Ruhe. Und wenn es ihm dort doch mal zu ruhig wird, dann fährt er gern Richtung Osten aus der Stadt heraus. Wenn draußen bei der Golfwelt sein OSV spielt, dann kann Joachim Albiez fast nicht widerstehen. Sein Herz wird immer für den Verein schlagen.

 

SV Obersäckingen feierte im Schatten des „großen Bruders“ acht Meistertitel in 47 Jahren

Die Geschichte von David und Goliath lebt der SV Obersäckingen als Nachbar des FC Bad Säckingen. Der „kleine“ OSV steht seit 47 Jahren im Schatten des „großen Bruders“ und das nicht immer erfolglos. Zwei Mal spielten die Bad Säckinger Club sogar gemeinsam in der Bezirksliga. Krönung des „Bruderduells“ war der Titel 1998. Beide Clubs waren punktgleich, doch die Tordifferenz des OSV war um sieben Tore besser.Gründung: Jahrzehnte vor der offiziellen Gründung am 9. September 1967 im „Hirsch“ wurde in Obersäckingen schon Fußball gespielt. Vor dem 2. Weltkrieg kickten die Burschen des Dorfes auf dem Platz beim Schützenhaus bei der bereits 1936 aufgelösten DJK Obersäckingen. 31 Jahre später ergriffen Markus Gallmann und Walter Wassmer die Initiative und hoben mit 26 weiteren Gründungsmitgliedern den „SV Schwarz-Weiss Obersäckingen“ aus der Taufe.Sportanlage: Bei der östlich des Dorfes gelegenen Kiesgrube, in der heute die Golfwelt ist, wurde der Sportplatz angelegt. In Eigenarbeit schufen die Mitglieder aus fünf gepachteten Wiesen einen Platz, der 1971 erweitert und dann auch festlich eröffnet wurde. Pünktlich zum ersten Meistertitel im Jahr 1972 gab es auch eine Flutlichtanlage für den damals „schönsten Säckinger Sportplatz“. 2012 wurde die Sportanlage – in Zusammenarbeit mit der Erwin-Himmelseher-Stiftung – um den ersehnten Kunstrasenplatz erweitert.

Clubheim:

Nachdem baurechtliche Hürden (Wasser, Abwasser) genommen waren, begann der OSV mit dem Bau des Sportheims im Juni 1979. Nach zwei Jahren wurde das Heim mit Umkleide- und Sanitärräumen eröffnet. In den Jahren danach entstanden ein Anbau und eine Pergola.Erfolge: Klein, aber fein – so liest sich die sportliche Bilanz. 1972 wurden die Obersäckinger – mit Spielertrainer Aka Müller – Meister der C-Klasse, stiegen allerdings umgehend wieder ab. Helmut Schlachter aus Hottingen führte das Team 1978 erneut nach oben – nun in die Kreisliga A. Hier hielt sich der Verein für drei Jahre. Weitere Titel holte der OSV 1989 (erneut mit Helmut Schlachter) und 1991 mit Trainer Wolfgang Tritschler (Niederhof). Jetzt blieb die Kreisliga A für fünf Jahre die sportliche Heimat.Bezirksliga: Unter Michael Kalt stiegen der Club 1996 erstmals in die Bezirksliga auf. Die war allerdings eine Nummer zu groß. Gemeinsam mit dem FC Bad Säckingen stieg die Elf umgehend wieder ab. Im Spieljahr 1997/98 wurde der OSV unter Michael Kalt wieder Meister, punktgleich mit dem FC Bad Säckingen. Das Gastspiel dauerte aber wiederum nur ein Jahr.Auf und Nieder: Dem Höhenflug folgten zwei Abstiege. 2001 sah sich der OSV auf Rang acht der Kreisliga B. 2003 wurde wieder gefeiert – der OSV kam zurück in die Kreisliga A. Fünf Jahre später ging es zurück in die Kreisliga B. 2010 wurde der acht und bislang letzte Titel gefeiert.Vorstand: An der Spitze der rund 110 Mitglieder und sieben Ehrenmitglieder steht Klaus Nagel, den Spielbetrieb hat Thomas Fischer unter sich. Jugendleiter war Joachim Kürz.

 

Bericht & Bild: Südkurier Matthias Scheibengruber

 

 

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